Junge Galerie

In der Jungen Galerie stellen Künstler ihre Werke aus. Dies dient dem Künstler und dem Betrachter, welcher in eine fremde Welt mitgenommen wird und dadurch neu auf die eigene schauen kann.
Hier erfahren Sie mehr: https://www.jungegalerie.de/

Künstler der jungen Galerie

Nach der Coronapause stellten seit 2021 folgende Künstler aus:
Heidi Raske, Piratheepa Thileepan, Marianne Müller, Jörg Rinninsland, Loreen Fritsch, Petra Hermann, Petra Merkelbach, Cristian Blanaru und Sylvia Anders.
Infos zu allen Künstlern der Jungen Galerie seit 1996 finden sie hier: https://www.jungegalerie.de/kkk.htm 

Mit Schreibmaschinenzeichnungen begeistert Loreen Fritsch den Betrachter. Nicht nur Buchstaben, Ziffern und Satzzeichen werden in ihrer Arbeiten integriert, sondern auch die Farbbänder der Schreibmaschinen finden ihren Einsatz.  Dadurch erhalten die Bilder malerische Zügen. Minimalistisch, abstrakt und teilweise doch wieder gegenständlich durch das Aneinanderreihen von verschiedenen Schriftzeichen, darf sich der Betrachter in der
 jungen Galerie über die Kunstwerke der jungen, inspirierenden Künstlerin freuen. 

Bitte FFP2-Maske zur Ausstellung mitbringen.

Ausstellung: 10.09.-05.11.2022

Der Schwerpunkt der Bilder und Collagen von Petra Hermann liegt im Verarbeiten von unterschiedlichsten Materialien, meist Weggeworfenes, Ausrangiertes, Unbrauchbares. Diese werden auf Leinwand  mit Acrylfarbe, Sand, Asche, Marmormehl Kaffeesatz und anderen Materialien kombiniert und weiter verarbeitet.
Die dadurch entstandenen Farbschichten spiegeln eine Vielschichtigkeit an Emotionen. Intuitiv, spontan, impulsiv geht die Künstlerin an ihr Werk und immer mit dem Mut Erschaffenes auch wieder zu zu verändern.
Die Freude am Experimentieren und das Staunen über das Entstandene motiviert die Künstlerin in ihrem Schaffensprozess.


Bitte FFP2-Maske zur Ausstellung mitbringen.

Ausstellung: 06.11.2022 - 28.04.2023

Petra Merkelbach begleitet die Kreativität und der künstlerische Ausdruck bereits ihr Leben lang. Neben der beruflichen Tätigkeit als Kunstlehrerin und Kunsttherapeutin setzt sie sich seit dem ersten Lockdown künstlerisch mit der reichen Farbpalette der Blüten auseinander und experimentiert nun seit über drei Jahre mit allen möglichen Blüten.  Sie malt vorwiegend mit Blüten, überarbeitet  manche Bilder auch mit Pastellkreiden oder Gouache. Die Gouache-Bilder verändern sich durch die vielen Schichten zu ganz neuen, von den Blütenfarben ganz unabhängige Gestaltungen. Die Basis ist aber in den meisten Fällen eine erste Lage aus Blütenfarben - quasi ein Gesso. Alle Bilder sind mit den Fingern oder den Blüten direkt aufs Papier gemalt, ohne Pinsel.  Nur bei einzelnen überarbeiteten Bildern wurden Aquarellstifte und Pinsel eingesetzt. 
Die junge Galerie freut sich auf die Ausstellung der Blütenlandschaften von Petra Merkelbach. 
 

29.04.2023 - 18.08.2023


Cristian Blanaru hat an der ‘‘Coventry University’’ Bildende Kunst und Illustration studiert und einen Masterabschluss in Illustration erlangt.
Das Portraitieren mit Kohle, Grafit, Acryl und Buntstiften ist für ihn das bevorzugte Genre, da die Möglichkeit mit Stift und Papier unterwegs einzusetzen fast unbegrenzt sind.
Bevor Cristian Blanaru mit dem Zeichnen beginnt, widmet er sich dem Studium der Welt um sich herum. Im Beobachten von Details kann er in die Feinheiten und die Geschichte des Gegenübers eintauchen und wird dadurch inspiriert. Das Zeichnen verwandelt sich dabei in eine Art Biografie, nicht nur über die anderen Personen, sondern auch für den Künstler selbst. Ähnlich wie ein Journalist seinen Gesprächspartner durch Worte kennenlernt, lernt auch der Zeichner seinen Gegenstand mithilfe von seinem Stift und dem beobachtenden Auge kennen.


Das Malen mit Acryl und Aquarell ist für Sylvia Anders die Möglichkeit sich ohne Worte auszudrücken und ihren Emotionen Raum zu geben. Dabei treibt sie die Neugier an sich in neue Techniken und Materialien hineinzuarbeiten und sich selbst neu auszuprobieren. In der Zeit, die sie sich zum Malen nimmt, ist Sylvia Anders frei. Frei, für sich selbst etwas zu tun und sich auf Gefühle einzulassen, für die manchmal die Worte fehlen. 
Die dabei entstehende Freude und Entspannung möchte sie gerne mit den Besuchern des Hegau-Jugendwerks teilen. 




Mit seinen Zeichnungen betreibt Jörg Rinninsland so etwas wie Seelenhygiene. Sie sind nicht zwingend für eine Präsentation geschaffen, sondern geben Dingen einen Ort, die ihn beschäftigen, die ihm auffallen. So ist ein toter Schmetterling immer noch schön, aber als solcher eben doch nicht schön. Er bewegt sich mit seinen Motiven oft auf dem Grad des Schönen im Hässlichen und würdigt dabei das Vergangene und Zerstörte. Es sind oft denkwürdige Motive.


Ausblick: Ausstellung: ab 27.06.2022


Die vielseitigen, detailgetreue Zeichnungen von der Künstlerin bleiben dem Betrachter lange im Gedächtnis.